Handmassage

 

Die Handmassage ist eine Teilmassage, der wichtigsten mechanischen Werkzeuge des Menschen, dessen Hände.

 

Hände werden tagtäglich beansprucht und müssen oft hohen Belastungen standhalten. Handmassagen sind daher eine wahre Wohltat. Da die Hände des Menschen nicht nur als Greifwerkzeuge dienen, sondern hier auch Nervenstränge der Hirnnerven enden, die unter anderem Schultern und Arme versorgen, kann eine Handmassage auch dazu dienen, dass durch Kneten und Lockern der Hände eine Entspannung im Nacken-Schulterbereich erreicht wird. Die Hand hat nämlich ähnlich dem Fuß Reflexzonen, so dass durch eine Handmassage auf den gesamten Organismus positiv eingewirkt werden kann.

 

Eine intensive Handmassage stärkt Hände und Finger und gibt den Händen die Möglichkeit zur Regeneration. Bei alten Menschen kann eine Handmassage die Durchblutung der Hand fördern und diese geschmeidiger und beweglicher machen. Auch pflegt die Handmassage die Haut und lockert die Muskulatur auf. Dies ist besonders wohltuend für diejenigen, welche den ganzen Tag lang mit den Fingern spezielle Bewegungen ausführen, wie zum Beispiel Feinmechaniker.

 

Unsere Hand besteht aus 27 Einzelknochen und 36 Gelenken, somit machen die Hände etwa 1/4 der Anzahl aller Knochen im menschlichen Körper aus. Auf den Handflächen befinden sich Reflexzonen, die durch ihre Stimulation auf andere Körperbereiche und innere Körperfunktionen bzw. Organe wirken sollen.

 

Teamwork mit dem Unterarm

 

Das Geniale an der Hand ist, dass sie ihre Muskelkraftwerke ausgelagert hat – und zwar in den Unterarm. Wohl gibt es in der Mittelhand und vor allem im Daumenballen kurze Muskeln für die Feinmotorik. Aber die Kraft zum Greifen, Drücken, Drehen, Ziehen, Zupfen, Kneifen usw. kommt aus dem Unterarm, dessen Muskeln zur Hand hin in Sehnen übergehen, die bis in die Fingerspitzen reichen.